Tag der Deutschen Einheit - CDU Übach-Palenberg

Tag der Deutschen Einheit

Am 3 Oktober 2015 galt es einen ganz besonderen „Tag der Deutschen Einheit“ zu feiern. Dies betonte auch der Übach-Palenberger CDU-Stadtverbandsvorsitzende Oliver Walther bei der Begrüßung der vielen Festgäste, die sich an der Friedenslinde im Naherholungsgebiet bei der zentralen Feier anlässlich des 25. Jahrestages der deutschen Einheit eingefunden hatten. Neben dem CDU-Landtagsmitglied und Kreisvorsitzenden Bernd Krückel begrüßte Oliver Walther namentlich den Übach-Palenberger Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (CDU), die zahlreich erschienenen Mitglieder aus Kreistag, Stadtrat, Verwaltung, die Vertreter von Organisationen und Verbänden sowie der Presse und natürlich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Übach-Palenberg und anderer Kommunen.

Gemeindereferentin Ruth Ikier mit Oliver Walther an der Friedenslinde Foto: Toni Stumpf

Sein besonderer Willkommensgruß galt Gemeindereferentin Ruth Ikier von der Katholischen Pfarrgemeinde St. Petrus Übach-Palenberg, die an der Friedenlinde christlich geprägte Gedanken zum Sinn dieses Tages vertrug. Dabei stellte Ruth Ikier heraus, dass sich die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands nicht behaglich zurücklehnen können, denn es zeigt sich täglich, dass Frieden bedroht, dass alles im Fluss ist. Neue Herausforderungen wollen gemeistert werden. Schreckliche Bilder erreichen die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland tagtäglich über die Medien, Bilder von Krieg, Terror, Gewalt, Menschen auf der Flucht. An einigen uns aus der Bibel bekannten Beispielen zeigte sie theologisch auf, dass es immer schon Flüchtlinge gab und Menschen, die diese Flüchtlinge aufnahmen, die ihnen Hilfe zukommen ließen. Auch aus dem christlichen Glauben heraus ist dies heute angezeigt. Denn auch die deutsche Geschichte zeigt, dass sich Lebensumstände nur allzu schnell ändern können. Wer heute einheimisch ist, kann durch Vertreibung schnell zum Fremden werden. Jeder Mensch ist fremd in der Fremde. Woher kann die Gewissheit genommen werden, dass die Heimat immer Heimat bleibt? Sie bat die Anwesenden darum, diese Gedanken in das Gebet, das Jesus gegeben hat, einfließen zu lassen. Gemeinsam wurde das „Vaterunser“ als Gebet des Friedens gesprochen.

Foto: Toni Stumpf

Im Anschluss fanden sich die Anwesenden an der Musikmuschel ein. Hier hatte der Instrumentalverein Herbach, in diesem Jahr unter der Leitung von Gabi Kranenburg, die musikalische Gestaltung der Feierstunde übernommen und begrüßte die Festgäste musikalisch.

Foto: Toni Stumpf

Auf Bitte von CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Oliver Walther richtete der „Hausherr“, Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (CDU), einige kurze Worte an die Gäste. Er freute sich sichtlich, seinen Amtskollegen aus der niederländischen Partnerschaftsgemeinde Landgraaf, Raymond Vlecken, begrüßen zu dürfen. Dieser war gebeten worden, in diesem Jahr die Festansprache zu halten.

Raymond Vlecken während seiner Rede. Foto: Toni Stumpf

Die Rede von Bürgermeister Raymond Vlecken steht im Wortlaut hier zur Verfügung.

Der offizielle Teil der Feier zum „Tag der Deutschen Einheit“ endete mit dem gemeinsamen Singen der Deutschen Nationalhymne.

Foto: Toni Stumpf
Foto: Toni Stumpf

In der Restauration des Naherholungsgebietes konnte bei einer deftigen Suppe noch beisammen gesessen werden. Viele Bürgerinnen und Bürger, die Landes- und Kommunalpolitikerinnen und -politiker nutzten dieses Beisammensein zum regen Gedankenaustausch.

Foto: Toni Stumpf

Veröffentlicht: 27.10.2015 22:10

Autor: Walter Junker

Letzte Änderung: 01.11.2015 18:11