Benefizkonzert zu gunsten der Projektgruppe Malabon

Das Pädagogische Zentrum „PZ“ der Stadt Übach-Palenberg war am 22. November 2014 ein Ort, an dem Liebhaber konzertanter Blasmusik einen besonders genussvollen Abend erleben konnten. Die Stadt Übach-Palenberg hatte als Veranstalter zu einem Benefizkonzert zu gunsten der „Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e. V.“ dorthin eingeladen.PMS mit musikalischem Leiter Foto: Walter Junker

PMS mit musikalischem Leiter

Foto: Walter Junker

In seinen Begrüßungsworten zeigte Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (CDU) die Entstehungsgeschichte und die Anfänge der Projektgruppe.

Malabon, ein Stadtteil von Manila auf den Philippinen, ist geprägt von Armut, unzureichender Hygiene, Obdachlosigkeit und Analphabetismus. Die Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, dort Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Hierzu kooperiert sie seit über 25 Jahren mit einer dortigen Kirchengemeinde. In dieser Zeit konnten mit einem Spendenaufkommen aus Finanzhilfen und Sachspenden in Höhe von über 250.000 € Projekte eingeleitet und erfolgreich zu Gunsten der Ärmsten der Armen fortgeführt werden. Hierzu gehören sowohl Schulprogramme als auch die Einrichtung von Werkstätten für Metall- und Holzbearbeitung. Für die Fortsetzung der Arbeit vor Ort ist die Projektgruppe auf Unterstützung angewiesen. Eine wertvolle Unterstützung erhielt die Projektgruppe jetzt durch die Privat-Musikkapelle Scherpenseel (PMS) unter ihrem musikalischen Leiter Günter Preuth und Fanfare Victoria Rimburg unter der Leitung von Bert Dirks. Die Eintrittsgelder der musikalischen Benefizveranstaltung, für die die Stadt Übach-Palenberg das PZ zur Verfügung stellte, kommen uneingeschränkt der wichtigen Arbeit der „Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e. V.“ zu gute. Und für die Besucher des Benefizkonzertes gab es als „Dankeschön für den Eintrittspreis“ einen Musikgenuss der Extraklasse.Clarissa Engels führ durch das Programm der PMS Foto: Walter Junker

Clarissa Engels führ durch das Programm der PMS

Foto: Walter Junker

Den ersten Teil des vergnüglichen Abends bestritt die Privat-Musikapelle Scherpenseel. Die Übach-Palenberger Musikerinnen und Musiker brachten zunächst den Konzertmarsch „Goldene Kameraden“ zu Gehör. Mit „Overture to the ne wage“, „Paris Momatre“ (Medley französischer Chansons), „Arsenal“ (Konzertmarsch), „Tanz der Vampire“ (Musical), „TV-Kulturabend“ (Fernsehlieder-Medley) und abschließend mit dem „Deutschmeister Regimentsmarsch“ zeigten sie dem begeisterten Publikum wie breitgefächert ihr Repertoire ist und mit welcher Perfektion sie dies beherrschen.

Nicht weniger anspruchsvoll und perfekt zeigten die Musikerinnenzwei glückliche Dirigenten freuen sich über erfolgreiches Konzert Foto: Walter Junker

zwei glückliche Dirigenten freuen sich über erfolgreiches Konzert

Foto: Walter Junker

und Musiker der „Fanfare Victoria Rimburg“ aus der niederländischen Partnerschaftsgemeinde ihr musikalisches Können. Mit „Midwest“ (J.J. Richards), „The Green Hill“ (Bert Appermont), Martenizza (Piet Swerts), „Meditation – The light of the world“ (J.Dean Gogin), „Yellow“ (Coldplay), „Splanky“ (Neal Hefti), „Bessarabyana“ (Traditional) und „Castaldo Marsch“ (Rudolf Novacek) brachten sie das Publikum zu stehenden Ovationen und zu einer so nicht geplanten Zugabe.

Nach herzlichen Dankesworten von Herbert Schmerz, dem Vorsitzenden der „Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e. V.“ an die Stadt Übach-Palenberg, namentlich an Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, an die beiden hervorragend aufgelegten Musikkapellen und letztendlich auch an die Besucherinnen und Besucher des Benefizkonzertes gab es für diese und insbesondere für General Jürgen Beyer vom Geilenkirchener Verifikationsamt noch eine besondere Überraschung. General Bayer wird, so Martina Waliczek vom Kulturamt der Stadt Übach-Palenberg, demnächst andere Aufgaben übernehmen und die Leitung des Verifikationsamtes abgeben. Für ihn als „Abschiedsgruß“ und natürlich auch für alle übrigen Gäste vereinigten sich die beiden Kapellen zu einer großen musikalischen Einheit. Der gemeinsam vorgetragene Konzertmarsch „Regimentskinder“ war sicherlich ein krönender und zu Herzen gehender Abschluss eines wunderschönen Konzertabends.Herbert Schmerz (Projektgruppenvorsitzender) und Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch Foto: Walter Junker

Herbert Schmerz (Projektgruppenvorsitzender) und Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch

Foto: Walter Junker

Veröffentlicht: 04.12.2014 21:12

Autor: Walter Junker

Letzte Änderung: 04.12.2014 21:12

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